Hermann & Ingrid Martini Stiftung

Wir glauben daran, dass Bildung Zukunft verändert

KI-Generiert
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Mehr Bildungschancen
 für jedes Kind

Die Martini-Stiftung setzt sich für strukturelle Verbesserungen im Bildungssystem ein – mit dem Ziel, die Bildungschancen von benachteiligten Kindern nachhaltig zu erhöhen.

Gegründet wurde die in Bielefeld ansässige Stiftung im Jahr 1992 von engagierten Stifterinnen und von Ingrid und Hermann Martini, die in ihrem Berufsleben erfolgreich waren und der Gesellschaft bewusst etwas zurückgeben möchten. Ihr Ausgangspunkt war die Förderung einzelner, oft kleiner Projekte – überall dort, wo wichtige Vorhaben an fehlenden Mitteln scheiterten. Dabei wurde schnell deutlich: Die Herausforderungen liegen tiefer.

„Ungleiche Startbedingungen ausgleichen, Chancen eröffnen“

Hermann und Ingrid Martini

Ungleiche Startbedingungen

Viele Kinder beginnen ihre Schullaufbahn mit deutlich unterschiedlichen Voraussetzungen. Studien zeigen, dass Kinder mit geringeren Kompetenzen bei der Einschulung ein erheblich höheres Risiko haben, das Bildungssystem ohne Abschluss zu verlassen.

Obwohl Kindertageseinrichtungen seit vielen Jahren einen Bildungsauftrag haben, gelingt es bislang nicht ausreichend, diese Unterschiede auszugleichen. Ein wesentlicher Faktor liegt dabei im sozialen Umfeld.

Ein großer Teil der frühkindlichen Bildung findet im Elternhaus statt. Kinder, die dort weniger Unterstützung erfahren, sind in besonderem Maße auf eine gezielte Förderung in der Kita angewiesen.

Wo das System an seine Grenzen stößt

Gerade hier zeigen sich strukturelle Defizite:
In vielen Einrichtungen konzentrieren sich Kinder mit ähnlichen Benachteiligungen. Diese soziale Segregation erschwert gegenseitiges Lernen und verstärkt bestehende Unterschiede zusätzlich. Um diese Benachteiligungen auszugleichen, braucht es:

  • mehr Personal 
  • gezieltere Förderung 
  • zusätzliche Ressourcen genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden 

Doch in der Praxis werden knappe Mittel häufig gleichmäßig verteilt. Das verhindert, dass besonders belastete Einrichtungen die Unterstützung erhalten, die sie tatsächlich benötigen.

Langfristig fördern – nachhaltig wirken

Für eine nachhaltige Wirkung braucht es mehr als kurzfristige Projektförderung. Deshalb hat die Stiftung eigene Förderprogramme entwickelt, die langfristig beziehungsweise dauerhaft angelegt sind. Sie geben den Kitas Planungssicherheit und ermöglichen es, erfolgreiche Maßnahmen kontinuierlich weiterzuführen und fest im Kita-Alltag zu verankern.

Dabei sollen sich die Kitas auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Auf wiederkehrende Anträge und umfangreiche Abschlussberichte wird bewusst verzichtet. Stattdessen stehen die ehrenamtlich Engagierten der Stiftung im regelmäßigen Austausch mit den Kitas und den Förderkräften. So können sie die Umsetzung begleiten, Entwicklungen wahrnehmen und die Wirkung der Förderung unmittelbar erleben.

Früh investieren – Zukunft gestalten

Gerade Kinder, die unter schwierigen sozialen oder wirtschaftlichen Bedingungen aufwachsen, profitieren von früher und gezielter Förderung. In den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundlagen für Sprache, Lernen, soziale Fähigkeiten und den späteren Bildungsweg gelegt. Frühzeitige Förderung kann Benachteiligungen ausgleichen und langfristig Chancen eröffnen.

Für die Stiftung ist frühe Bildung deshalb keine Ausgabe, sondern eine Investition – in Kinder, in gesellschaftlichen Zusammenhalt und in die Zukunft unserer Gemeinschaft. Denn je früher wir Chancen schaffen, desto größer ist die Wirkung.

Unser Ansatz

Wir fördern gezielt Maßnahmen, die

  • strukturelle Ungleichheiten abbauen 
  • Ressourcen bedarfsgerecht einsetzen 
  • Qualität frühkindlicher Bildung nachhaltig verbessern 

Denn echte Chancengerechtigkeit entsteht nicht durch Gleichverteilung – sondern durch gezielte Unterstützung dort, wo sie am meisten bewirkt.

Was wir erreichen möchten

Für Kinder

  • Selbstvertrauen und emotionale Sicherheit stärken
  • soziale Kompetenzen fördern
  • Teilhabe im Kita-Alltag verbessern
  • einen erfolgreichen Übergang in die Grundschule unterstützen

Für Kitas

  • zusätzliche Zeit für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf
  • Entlastung der pädagogischen Fachkräfte
  • enge Zusammenarbeit im Kita-Alltag

Für Studierende

  • frühe Praxiserfahrungen sammeln
  • professionelle Beziehungsgestaltung lernen
  • Theorie und Praxis miteinander verbinden

Für Bielefeld

  • ein nachhaltiges Modell für frühe Prävention entwickeln
  • wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis gewinnen
  • neue Impulse für Bildungsgerechtigkeit in benachteiligten Quartieren setzen

Förderprogramme