Große Lernchancen

für kleine Mathe-Entdecker

KI-Generiert

Projektüberblick

Das Förderprogramm „Mathespaß für Kinder“ ist eine Kooperation der Hermann-und-Ingrid-Martini-Stiftung, der Universität Bielefeld und der Stadt Bielefeld. In ausgewählten Kindertagesstätten werden dabei Kinder im letzten Kita-Jahr im Bereich der mathematischen Grundfertigkeiten gefördert.

Zwei Kitas und zwei Grundschulen starteten im Rahmen des Landesmodellprojektes „Kein Kind zurücklassen“ im Jahr 2011 mit „KIGS“, einem Übergansprojekt von der Kita in die Grundschule. Als Teil dieses Vorhabens wurde an beiden Standorten das Förderprojekt „Entwicklung von mathematischen Basiskompetenzen (als Vorläufer von „Mathespaß) entwickelt. Seit der Verstetigung der beiden KIGS-Gruppen im Jahr 2014 wurde diese Fördermaßnahme auf weitere ausgewählte Kitas ausgeweitet.

Das Förderprogramm verbindet wissenschaftlich fundierte Diagnostik, individuelle Förderung und die praktische Unterstützung durch ausgebildete Lehramtsstudierende. Ziel ist es, Kindern einen erfolgreichen Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule zu ermöglichen und Entwicklungsrückstände frühzeitig auszugleichen.

Ausgangslage und Problemstellung

Mathematische Basiskompetenzen gelten als wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulstart und den späteren Bildungserfolg. Studien zeigen, dass Defizite im Bereich der frühen mathematischen Bildung häufig bereits vor der Einschulung entstehen und sich oft im weiteren Bildungsweg verstärken.

Besonders adressiert sind Kinder,

  • Die wenig Förderung in der Familie erfahren
  • Die zusätzliche Unterstützung beim Erwerb mathematischer Grundvorstellungen benötigen
  • Die von einer gezielten Vorbereitung auf die Anforderungen der Grundschule profitieren

Hier setzt das Projekt „Mathespaß für Kinder“ an.

Zielsetzung

  • Förderung mathematischer Basiskompetenzen im Vorschulalter, um den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern und Bildungschancen zu verbessern.
  • Stärkung grundlegender mathematischer Fähigkeiten
  • Vorbeugung von Rechenschwierigkeiten und Entwicklungsrückständen
  • Individuelle Förderung auf Basis wissenschaftlicher Diagnostik
  • Unterstützung eines erfolgreichen Übergangs von Kita zu Grundschule
  • Praxiserfahrung für Lehramtsstudierende im Bereich der individuellen Förderung

Ansatz und Förderinhalte

  • Wahrnehmungsschulung
  • Mengenauffassung
  • Menge-Zahl-Zuordnung
  • Zählen
  • Muster erkennen
  • Strategien im Spiel entwickeln
  • Aufbau mathematischer Grundvorstellungen

Zu Beginn werden die Kinder getestet. Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individueller Förderplan erstellt, der wissenschaftlich begleitet wird.

Einsatz der studentischen Förderkräfte

Die Förderung wird durch ausgebildete Lehramtsstudierende für das Grundschullehramt durchgeführt.
Ihre Aufgaben umfassen:

  • Durchführung der Förderangebote in den Kitas
  • Individuelle Begleitung der Kinder
  • Umsetzung der Förderpläne
  • Dokumentation von Entwicklungsfortschritten
  • Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften

Die Förderung findet in der Regel ein- bis zweimal pro Woche statt.

Wirkmechanismen des Ansatzes

Der Projekterfolg basiert auf mehreren zentralen Faktoren:

  • Durchführung der Förderangebote in den Kitas
  • Individuelle Begleitung der Kinder
  • Umsetzung der Förderpläne
  • Dokumentation von Entwicklungsfortschritten
  • Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften

Individuelle Förderung

  • Entwicklungsrückstände können gezielt aufgearbeitet werden

Lernen durch Spiel

  • Mathematische Inhalte werden in motivierenden Spielsituationen vermittelt.
  • Kinder entwickeln positive Erfahrungen im Umgang mit Mathematik.

Wissenschaftliche Begleitung

  • Diagnostik und Förderplanung erfolgen auf wissenschaftlicher Grundlage.
  • Fördermaßnahmen werden kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt.

Übergangsgestaltung

  • Ergebnisse der Förderung können an die aufnehmenden Grundschulen weitergegeben werden.
  • Die Förderung unterstützt eine kontinuierliche Bildungsbiografie.

Umsetzung und Projektstruktur

Das Projekt wird gemeinsam von der Martini-Stiftung, der Stadt Bielefeld und der Universität Bielefeld umgesetzt.
Die Projektstruktur umfasst:

  • Diagnostik aller teilnehmenden Kinder
  • Erstellung individueller Förderpläne
  • Regelmäßige Förderangebote in den Kitas
  • Wissenschaftliche Begleitung durch die Universität
  • Zusammenarbeit zwischen Kita, Elternhaus und Grundschule
  • Evaluation der Lernfortschritte vor der Einschulung

Aktuell kooperieren zahlreiche Bielefelder Kitas und Grundschulen im Rahmen des Projektes.

Nachhaltigkeit und Transfer

Das Förderprogramm ist auf langfristige Wirkung ausgelegt.

  • Frühzeitige Förderung verbessert die Voraussetzungen für den Schulstart.
  • Entwicklungsrückstände können vor der Einschulung reduziert werden.
  • Die Zusammenarbeit von Kita, Schule und Elternhaus stärkt nachhaltige Bildungsprozesse.
  • Lehramtsstudierende erwerben wichtige Kompetenzen für ihre spätere Berufspraxis.
  • Die wissenschaftliche Begleitung ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts.

Die bisherigen Projektergebnisse zeigen, dass mathematische Entwicklungsrückstände mit gezielter Förderung erfolgreich reduziert und der Übergang in die Grundschule nachhaltig verbessert werden können.

Kontakt und weiterführende Informationen

Hermann-und-Ingrid-Martini-Stiftung
Auf der Egge 58
33619 Bielefeld

kontakt@martini-stiftung.de

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