Das Förderprogramm „Mathespaß für Kinder“ ist eine Kooperation der Hermann-und-Ingrid-Martini-Stiftung, der Universität Bielefeld und der Stadt Bielefeld. Seit 2014 werden Kinder im letzten Kita-Jahr in ausgewählten Kindertagesstätten ein Jahr vor der Einschulung gezielt und spielerisch in ihren mathematischen Basiskompetenzen gefördert.
Das Förderprogramm verbindet wissenschaftlich fundierte Diagnostik, individuelle Förderung und die praktische Unterstützung durch ausgebildete Lehramtsstudierende. Ziel ist es, Kindern einen erfolgreichen Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule zu ermöglichen und Entwicklungsrückstände frühzeitig auszugleichen.
Mathematische Basiskompetenzen gelten als wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulstart und den späteren Bildungserfolg. Studien zeigen, dass Defizite im Bereich der frühen mathematischen Bildung häufig bereits vor der Einschulung entstehen und sich oft im weiteren Bildungsweg verstärken.Besonders betroffen sind Kinder,
Hier setzt das Projekt „Mathespaß für Kinder“ an.
Übergeordnetes Ziel:
Förderung mathematischer Basiskompetenzen im Vorschulalter, um den Übergang von der Kita in die Grundschule zu erleichtern und Bildungschancen zu verbessern.
Teilziele
Die Förderung erfolgt spielerisch, alltagsnah und individuell angepasst.Schwerpunkte der Förderung sind:
Zu Beginn werden die Kinder getestet. Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individueller Förderplan erstellt, der wissenschaftlich begleitet wird.
Die Förderung wird durch ausgebildete Lehramtsstudierende für das Grundschullehramt durchgeführt.Ihre Aufgaben umfassen:
Die Förderung findet in der Regel ein- bis zweimal pro Woche statt.
Der Projekterfolg basiert auf mehreren zentralen Faktoren:
Individuelle Förderung
Lernen durch Spiel
Wissenschaftliche Begleitung
Übergangsgestaltung
Das Projekt wird gemeinsam von der Martini-Stiftung, der Stadt Bielefeld und der Universität Bielefeld umgesetzt.Die Projektstruktur umfasst:
Aktuell kooperieren zahlreiche Bielefelder Kitas und Grundschulen im Rahmen des Projektes.
Das Förderprogramm ist auf langfristige Wirkung ausgelegt.
Die bisherigen Projektergebnisse zeigen, dass mathematische Entwicklungsrückstände mit gezielter Förderung erfolgreich reduziert und der Übergang in die Grundschule nachhaltig verbessert werden können.
Maximilian MusterfrauVorstandsvorsitzender
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